Pelzkissen Chekiang

Aus einem alten Chekiang Mantel wurden 2 Pelzkissen 50 x 50 cm gearbeitet.

Ein alter Chekiang Mantel hat jahrelang im Kleiderschrank verweilt.

Zuvor hat er bestimmt seine Besitzerin vor der Kälte beschützt.

Chekiang sind chinesische Lämmer, das Leder ist leicht und weich. Das Material wurde von 1950 bis 1960 hauptsächlich verarbeitet. Chekiang lag für die damaligen Verhältnisse im Preis in der unteren Mittellage.

Dem Etikett, dem Paspelband entsprechend wurde der Mantel vermutlich 1960 nach Maß angefertigt.

Zwei doppelseitiges Pelzkissen 50 x 50 sollen entstehen.

Aus 2 x 50 x 50 cm große Fellflächen kann man ein Kissen zusammen nähen. Dabei entstehen an den mindestens 3 Kissenkanten Verbindungsnähte. Da ich keine Nähte an der Kissenkante haben möchte, benutze ich folgende Technik. Die 4 Ecken werden diagonal zusammen gelegt.

Das Fell läuft über die Kissenkanten zur Rückseite des Kissens.

Die Fellfläche muss dann 71 x 71 cm groß sein. Dieses Maß ist gerade richtig um die Flächen unterhalb vom Armloch bis Saum nutzen zu können.

Einen Reißverschluss im Fell ist nicht geeignet, da sich die Haare einklemmen.

Deshalb nähe ich einen Klettverschluss in das Kissen. Die Haare verdecken den Verschluss.

Das zusammen genähte Kissen.

Das Fell läuft diagonal rund um die Kanten auf die Rückseite des Kissens.

Die Rückseite

Es treffen sich hier Kopf an Kopf, Pumpf an Pumpf und Seite an Seite. Es entstand eine ruhige Vorderseite und eine lebhafte Rückseite und ein weiche, durchlaufende Kissenkante.

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